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11E Kraftsensor in Miniaturbauform für Zug- und Druckkräfte

  • Messbereiche 0 … 1,5 N bis 0 … 5 kN
  • Für Zug-/Druckbelastung
  • Linearitätsabweichung 0,5 %
  • Ausgang 2 bis 10 mV/V
  • Versorgungsspannung 5 VDC

Die Miniatur-Kraftsensoren der Serie 11E wurden speziell für Messaufgaben entwickelt, wo es auf eine kleine Bauform des Kraftsensors, aber trotzdem auf gute Genauigkeit, geringen Temperatureinfluss und hohe Eigenfrequenz ankommt. Der Sensor, aus rostfreiem Stahl gefertigt, besteht aus einem zylindrischen Mittelteil und zwei Gewindebolzen, über die die Zug- und Druckkräfte in das Messelement eingeleitet werden. Im Innern des Gebers sind DMS (für Nennkräfte 1,5 N bis 5 N piezoresistive DMS, ab 10 N Folien-DMS) in Vollbrückenschaltung angeordnet, die bei Krafteinleitung ein der Messgröße direkt proportionales Ausgangssignal liefern. Im Kabelanschluss ist das Widerstandsnetzwerk für die Temperaturkompensation untergebracht. Dieses Netzwerk muss nicht auf der gleichen Temperatur wie der Sensor selbst gehalten werden. Die Eigenfrequenz dieser Sensoren ist wegen der sehr steifen Bauweise ausgesprochen hoch; sie sind daher besonders auch für dynamische Messungen gut geeignet.

Eingesetzt werden derartige Miniatur-Kraftsensoren in vielen Mess- und Prüfeinrichtungen, bei Montage-stationen, in Fertigungskontrolleinrichtungen, aber auch in Versuchs- und Forschungsanlagen. Bei der Montage des Sensors, die speziell bei den niedrigen Messbereichen äußerst vorsichtig erfolgen muss, ist zu beachten, dass keinerlei Torsions- oder Biegemomente über das Messelement eingeleitet werden. Die Verschraubung in das Aufnahmegewinde der zu messenden Struktur muss sehr vorsichtig, möglichst ohne Werkzeug, geschehen. Häufig ist es bei schwierigen Montagen sinnvoll, den Geber während des Einbaues bereits elektrisch anzuschließen und die Anzeige zu beobachten. Da die Umsetzung des Kraftsignals in ein elektrisches Signal intern über eine Membran erfolgt, muss die Messkraft zentrisch eingeleitet werden. Querkräfte müssen durch entsprechende mechanische Anordnungen vermieden werden, da sonst das Messergebnis stark verfälscht werden kann und u. U. der Sensor beschädigt wird.